Etruskische Kolonie, Republik, Kaiserreich.
Der Aufstieg Roms ist bis heute imposant. Das römische Imperium gilt als das antike Weltreich schlechthin. In den knapp fünf Jahrhunderten der Republik wuchs und wuchs es und die Stadt der sich (beinahe) selbst regierenden Bürger erwirtschaftete – dank eines engagierten, schlagkräftigen und hoch disziplinierten Heeres – einen märchenhaften
Reichtum.
Die Kultur blühte, aber in der späten Republik korrumpierte das Geld den Geldadel. Die reichen Beamten und Senatoren entfernten sich immer mehr vom Volk und seinen
Versammlungen. Um die Zeitenwende zerfiel das ehrgeizige politische Projekt der Republik. Von nun an regierten gottähnliche Kaiser über Rom. Manche von ihnen waren gerecht, andere weniger. Die blutigen Bürgerkriege um den begehrten Job des Kaisers, die im dritten Jahrhundert nach Christus ausgefochten wurden, stellten alle bisherigen in den Schatten.
Am Ende zerbrach Rom an seiner eigenen Größe.
Wer kennt sie nicht, die verblüffend authentischen Darsteller römischer Soldaten? In allen europäischen Freilichtmuseen beeindrucken sie uns und unsere Kinder. Das alte Rom ist in aller Munde, gerade so, als wolle es wieder auferstehen.
Dabei war es nie wirklich tot. Bis heute ist keine antike Kultur so präsent wie die römische. Ob deutsche Kaiser oder russische Zaren, sie alle wollten Nachfolger der Caesaren sein. Die katholischen Päpste nennen sich Pontifex maximus nach dem höchsten Priesterbeamten Roms, die Vereinigten Staaten von Amerika lassen ihre Gesetze von einem Senat verabschieden. Römerstraßen erschlossen Europa, Fremdwörter und wissenschaftliche Fachbegriffe gehen auf das Lateinische zurück.
Von dem quirligen Leben im Römischen Reich und seinem
Erbe erzählt dieses hopsaHeft.
Besuchen Sie mit uns das ewige Imperium.